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Tuesday, September 15, 2020

Hamburg: Weitere Streiks bei der Deutschen Post - Hamburger Morgenpost

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Viele Hamburger werden diese Woche weiter auf Briefe und Pakete warten: Denn nachdem zahlreiche Beschäftigte der „Deutschen Post“ zuletzt am Samstag ihre Arbeit niederlegten, um für einen höheren Lohn zu kämpfen, sollen weitere Warnstreiks folgen.

Rund 4900 Beschäftigte beteiligten sich am Samstag bundesweit an dem Streik – gleich in 14 Bundesländern waren Standorte betroffen. Durch die Streiks will die Dienstleistungsgesellschaft „Verdi“ im Tarifkonflikt mit der „Deutschen Post“ Druck machen: Sie fordert eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten.

Hamburg: Beschäftigte der „Deutschen Post“ streiken

In Hamburg wurde bereits das dritte Mal innerhalb weniger Tage die Arbeit niedergelegt – am Mittwoch sei zunächst das Briefzentrum in Altona bestreikt worden. Rund 500.000 Briefsendungen seien daher unbearbeitet geblieben.

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Am Donnerstag streikten ungefähr 60 Mitarbeiter in der Zustellbasis in Altona – bis zu 16.000 Pakete blieben liegen. Schließlich folgte der Warnstreik am Samstag, bei dem Beschäftigte in Hamburg und dem Speckgürtel ohne Schleswig-Holstein zur Beteiligung aufgerufen wurden. In Hamburg Ost und Mitte sollten dabei bis zu 25.000 Pakete nicht zugestellt worden sein. 

„Deutsche Post“ will Lohn nur um 1,5 statt 5,5 Prozent erhöhen

Zuletzt sei vom Arbeitgeber ein „nicht verhandlungsfähiges“ Angebot gekommen, so Lars-Uwe Rieck, Hamburger Fachbereichsleiter von „Verdi“. „Eine 1,5 prozentige Erhöhung der Entgelte, wie zuletzt vom Arbeitgeber angedeutet, findet bei unseren Mitgliedern keinerlei Akzeptanz“, sagte die Verhandlungsführerin und stellvertretende „Verdi“-Vorsitzende Andrea Kocsis dem „Hamburger Abendblatt“.

Video: Lockerungen beschlossen – darauf dürfen sich die Hamburger jetzt wieder freuen

Das Angebot der „Deutschen Post“ sei unzureichend, da der Logistikkonzern seinen Gewinn im Bereich Post und Paket durch die Corona-Krise um knapp 50 Prozent steigern konnte. Die Post habe einen Lauf, „da müssen die Beschäftigten etwas von abbekommen“, so Rieck.

„Verdi“: Jetzt muss man zeigen, dass man es ernst meint

Es sei jetzt wichtig zu zeigen, dass man es ernst meine und den Forderungen Nachdruck verleihe. Für Montag und Dienstag seien zwar keine weiteren Streiks geplant, doch: „Im Laufe dieser Woche wird noch etwas kommen“, so Lars-Uwe Rieck.

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Am 21. September wollen Post und Dienstleistungsgewerkschaft weiter über die Forderungen diskutieren. Bis jetzt seien von den Warnstreiks schon etwa 160.000 Pakete und rund 1,6 Millionen Briefe betroffen.

Hamburg: Pakete werden in den nächsten Tagen zugestellt

Doch wartende Hamburger müssen nicht bangen, dass ihre Post verloren ist: „In den stärker durch die Warnstreiks betroffenen Regionen werden die verzögerten Sendungen in den Folgetagen zugestellt“, so ein Post-Sprecher.




September 15, 2020 at 10:12PM
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Brief

Sunday, September 13, 2020

Post erwägt Ende von Brief- und Paketzustellungen an Montagen - Wirtschaft - Deutschland Today

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Vorstand: Flächendeckende Auslieferung an sechs Wochentagen vielleicht unnötig

Berlin (AFP) - Die Deutsche Post denkt darüber nach, Briefe an private Adressen nur noch an fünf statt sechs Wochentagen zuzustellen. Für das Unternehmen stelle sich die Frage, "ob wir in Deutschland am Montag eine flächendeckende Briefzustellung brauchen", sagte Vorstandsmitglied Tobias Meyer der Zeitung "Die Welt" (Montagsausgabe).

Logo der Deutschen Post auf ElektrofahrzeugBild anzeigen Logo der Deutschen Post auf Elektrofahrzeug © AFP

Die Zustellung von Firmenpost auch am Montag sei sicherlich sinnvoll, doch bei privater Post sei dies fraglich, konstatierte Meyer, der im Vorstand für das Brief- und Paketgeschäft zuständig ist. Geregelt werden die Zustellungstage in der sogenannten Post-Universaldienstverordnung, die gerade zur Novellierung ansteht.

Die Post befindet sich derzeit in Tarifgesprächen für ihre rund 140.000 Beschäftigten. In der vergangenen Woche beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben tausende Beschäftigte über vier Tage hinweg an Warnstreiks im gesamten Bundesgebiet.

Die Gewerkschaft Verdi fordert eine Lohnerhöhung von 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten. Meyer sagte dazu, ein derart hoher Abschluss wäre "verantwortungslos". Verdi dürfe nicht ausblenden, dass die Post im ersten Halbjahr in der Briefmenge mit elf Prozent ihren bislang stärksten Einbruch erlebt habe.

Artikel vom 14.09.2020




September 14, 2020 at 10:30AM
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Brief

Brief an FDP-Chef Lindner: Junge Liberale fordern Wahlrecht ab 16 - RND

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Berlin. Die Jungen Liberalen fordern FDP-Chef Christian Lindner in einem offenen Brief auf, sich für ein Wahlalter von 16 Jahren bei Bundestagswahlen starkzumachen. “Eine Absenkung des Wahlalters zur Bundestagswahl auf 16 Jahre wäre ein Zeichen der Wertschätzung, des Respekts und des Ernstnehmens junger Menschen”, schreiben Mitglieder der Jugendorganisation in dem Brief, der dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt, an Lindner. “Trauen Sie es uns zu, selbstbestimmte Entscheidungen zu treffen, und kämpfen Sie mit uns für die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre bei bundesweiten Wahlen.”

Initiative für den Parteitag

Auf dem FDP-Bundesparteitag am 19. September wollen die Jungen Liberalen einen Antrag stellen, die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre bei bundesweiten Wahlen zur Beschlusslage der Freien Demokraten zu machen. Die Autoren des Briefes, die bei der Bundestagswahl 2021 noch keine 18 Jahre alt sind, wollen mit dem Schreiben diesem Anliegen Nachdruck verleihen.

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Die 16-jährige Lina Wolters von den Jungen Liberalen hat einen Brief an FDP-Chef Christian Lindner initiiert. © Quelle: Privat

“Wir junge Menschen wollen von der Politik endlich ernst genommen werden”, sagte die Initiatorin des Briefes, die 16-Jährige Lina Wolters, dem RND. “Bei der FDP diskutieren wir über Wahlprogramme, verteilen in unserer Freizeit Flyer und hängen Plakate auf. Dass wir bei den entscheidenden Wahlen am Ende dann nicht für die Partei stimmen dürfen, für die wir wochenlang Wahlkampf gemacht haben, ist nicht nachvollziehbar."

Eine Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahre sei ein Beitrag für eine größere Generationengerechtigkeit, heißt es in dem an Lindner gerichteten Brief: “Bei Zukunftsthemen wie Klimaschutz, Rente und Bildung gibt es dringenden Handlungsbedarf. Es ist nicht fair, dass diejenigen, die die Konsequenzen der politischen Entscheidungen von heute tragen müssen, nicht mitreden dürfen.”

Die aktuelle Shell-Jugendstudie habe gezeigt: “Wir Jugendlichen sind so politisch interessiert wie nie zuvor.” Dazu gehörten, so betonen die Autoren des Briefs, nicht nur diejenigen, die sich in Parteien engagieren, sondern auch die Jugendlichen, die bei Protesten zum Thema Black Lives Matter oder zur EU-Urheberrechtsreform aktiv geworden seien.

Jens Teutrine, der Bundesvorsitzende der Jungen Liberalen, forderte die FDP auf, sich in Sachen Wahlalter ab 16 einen Ruck zu geben. “Als Partei der Eigenverantwortung sollte man jungen Menschen eine Wahlentscheidung zutrauen”, sagte er dem RND. Teutrine ergänzte, Studien hätten belegt: “Je häufiger man hintereinander wählen geht, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dies auch weiter zu tun – Wählen verstetigt sich.”




September 14, 2020 at 10:00AM
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Brief

Bochum: Evakuiertes Briefwahlzentrum – Brief war harmlos - Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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Bochum.  Bei der Kommunalwahl in Bochum ist das Briefwahlzentrum wegen vermeintlich verdächtiger Gegenstände evakuiert worden. Nun steht die Ursache fest.

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September 13, 2020 at 11:20PM
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Bochum: Evakuiertes Briefwahlzentrum – Brief war harmlos - Westdeutsche Allgemeine Zeitung

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Friday, September 11, 2020

Brief- und Paketzusteller der Post streiken in Berlin - rbb24

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Zahlreiche Brief- und Paketzusteller in Berlin haben im Tarifkonflikt mit der Deutschen Post die Arbeit niedergelegt. Die Gewerkschaft Verdi hatte am Freitag rund 1.000 Beschäftigte in der Hauptstadt zu den Warnstreiks aufgerufen. Ab 6 Uhr morgens waren sie aufgefordert, die Arbeit ruhen zu lassen, wie der Verdi-Landesbezirk mitteilte.

Die Resonanz auf den Aufruf sei gut, sagte ein Gewerkschaftssprecher am Morgen. Das Unternehmen teilte am Freitag mit, derzeit ergreife die Deutsche Post die notwendigen Maßnahmen, um die Auswirkungen für die Kunden so gering wie möglich zu halten.

Von dem Ausstand betroffen waren den Angaben zufolge Paketzustellbasen in Charlottenburg, Reinickendorf, Grunewald, Lichtenberg und Marzahn. Auch bei der Briefzustellung in Mitte, Moabit, Marzahn, Friedrichsfelde, Kaulsdorf, Weißensee und Hohenschönhausen legten Beschäftigte die Arbeit nieder. Beschäftigte mit Zeitverträgen etwa erschienen zum Dienst.

Verdi hatte bereits am Mittwoch in mehreren Bundesländern mit Warnstreiks begonnen und diese am Donnerstag ausgeweitet. Die Gewerkschaft will so ihrer Forderung nach Einkommenserhöhungen für die rund 140.000 Beschäftigten der Post um 5,5 Prozent Nachdruck verleihen.

Verdi begründet die Forderung unter anderem mit der guten Geschäftslage der Post. In den bisherigen Verhandlungen hatte die Gewerkschaft den Eindruck gewonnen, dass die Post lediglich Einkommensverbesserungen von 1,5 Prozent anbieten wolle.

Nach Angaben der Post verzögerte sich am Donnerstag in Deutschland bis zum Mittag die Beförderung von etwa 1,3 Millionen Briefen und 130.000 Paketen wegen des Warnstreiks. Das seien 2,4 und 2,5 Prozent der Tagesmenge, sagte ein Sprecher. In den stärker von den Warnstreiks betroffenen Regionen würden die verzögerten Sendungen in den Folgetagen zugestellt.

Sendung: Inforadio, 11.09.2020, 8:00 Uhr




September 11, 2020 at 09:00PM
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Brief- und Paketzusteller der Post streiken in Berlin - rbb24

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Brief an die Kanzlerin: SPD-Abgeordnete fordern Aufnahme von mehr Geflüchteten - vorwärts.de

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Deutschland will maximal 150 minderjährige Geflüchtete aus dem abgebrannten Lager Moria auf der griechischen Insel Lesbos aufnehmen. Das hat Bundesinnenminister Horst Seehofer am Freitag mitgeteilt. Einem Großteil der SPD-Bundestagsabgeordneten ist das nicht genug. In einem Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel bezeichnen sie dies als „der Lage nicht angemessen und beschämend“.

SPD-Abgeordnete: Deutschland muss als Vorbild vorangehen

Die 92 (von 152) SPD-Abgeordneten fordern Merkel dazu auf, „dass Deutschland umgehend in der Größenordnung Geflüchtete aufnimmt, wie bereits Zusagen aus den Ländern vorliegen“. 14 der 16 Bundesländer hatten sich in den vergangenen Tagen bereit erklärt, Geflüchtete aus Moria aufzunehmen, viele, wie Berlin oder Rheinland-Pfalz, hatten auch konkrete Zahlen genannt. Hinzu kommen 174 Städte, die sich zu „sicheren Häfen“ für Geflüchtete erklärt haben.

„Deutschland ist bereits Teil einer Koalition der Menschlichkeit, der elf EU-Länder sowie Serbien und Norwegen angehören. In diesem Rahmen können und sollten wir unsere Zusagen aus dem Frühjahr erhöhen“, schreiben die SPD-Abgeordneten. Die Notsituation in Moria sei „ein ausreichender Grund, schnell zu helfen und als Vorbild voranzugehen“. Die Fraktionsführung habe sich die Forderungen des Briefs inzwischen zu eigen gemacht.

SPD-Spitze: Seehofer muss Blockade aufgeben

Am späten Nachmittag hatten auch die SPD-Vorsitzenden Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans die angekündigte Aufnahmezahl von Geflüchteten kritisiert. „Die gemeinsame Initiative von Merkel und Macron zu einer europaweiten Lösung für gerade einmal 400 Minderjährige ist eine Enttäuschung, ein Tropfen auf den heißen Stein“, schrieben sie in einem Brief an die SPD-Mitglieder. „Das Schicksal dieser Menschen darf nicht weiter von einer einstimmigen europäischen Einigung abhängen, und unsere Humanität nicht von den zu erwartenden Reaktionen europäischer Rechtspopulisten.“

Esken und Walter-Borjans fordern Bundesinnenminister Seehofer auf, seine Blockade gegenüber den Hilfsangeboten von Ländern und Kommunen aufzugeben. „Er muss umgehend ein Aufnahmekontingent von mehreren Tausend Schutzsuchenden auf Bundesebene einrichten“, schreiben die Parteivorsitzenden an die Mitglieder. Danach müsse zügig ein „fairer Verteilungsmechanismus“ innerhalb der EU verhandelt werden. Dafür müsse nicht zuletzt die deutsche EU-Ratspräsidentschaft genutzt werden. „Ganz Europa muss ein sicherer Hafen werden!“




September 12, 2020 at 04:08AM
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Brief an die Kanzlerin: SPD-Abgeordnete fordern Aufnahme von mehr Geflüchteten - vorwärts.de

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Bielefeld will Menschen aus Moria aufnehmen - Westfalen-Blatt

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„Wir sind bereit, Menschen aus Moria aufzunehmen, um die humanitäre Katastrophe zu entschärfen“, heißt es in einem Schreiben der Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister von Hannover, Potsdam, Freiburg, Oldenburg, Düsseldorf, Göttingen, Gießen sowie Köln, Bielefeld und Krefeld. Der Brief an Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Innenminister Horst Seehofer (CSU) lag dem Redaktionsnetzwerk Deutschland vor.

Darin heißt es demnach, dass die 13.000 Menschen aus dem Lager Moria nun auch noch ihr letztes Dach über dem Kopf verloren hätten. Die Bundesregierung müsse nun vorangehen und dürfe nicht weiter auf eine gesamteuropäische Lösung warten. Europaweit seien Kommunen zur Mithilfe bereit. Dies müsse ermöglicht werden. Seehofer hatte sich bisher geweigert , bereitwilligen Kommunen diese Möglichkeit zu eröffnen.

Vorstoß von Unions-Abgeordneten

Norbert Röttgen, CDU-Außenpolitiker und Kandidat für den Parteivorsitz, warb im ARD-„Brennpunkt“ für die Forderung von 16 Unions-Abgeordneten, 5000 Flüchtlinge aus Griechenland aufzunehmen. „Jeder Flüchtling, der im Dreck in Moria sitzt, zum Teil seit Jahren, hat die gleiche Menschenwürde wie wir hier in Europa“, sagte Röttgen.

Wenn 5000 Flüchtlinge in Deutschland und anderen europäischen Staaten aufgenommen würden, sei dies eine „wirkliche Entlastung“ für die Lage vor Ort. Es handle sich auf Lesbos um „nackte, menschliche Not“. Röttgen hatte den Vorstoß der Unions-Abgeordneten ebenfalls unterzeichnet.

Deutschland und Frankreich hatten am Donnerstag angekündigt , nach dem Großbrand im griechischen Flüchtlingslager Moria mehr minderjährige Migranten aufzunehmen – möglichst gemeinsam mit anderen EU-Ländern.




September 11, 2020 at 12:52PM
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Bielefeld will Menschen aus Moria aufnehmen - Westfalen-Blatt

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Wednesday, September 9, 2020

Flaschenpost aus der DDR - Westfalen-Blatt

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Zettel aus Scherben gerettet

„Ich bin sonntags an der Weser spazieren gegangen. Im Uferbereich am ‚Alten Fährhaus‘ habe ich die Flasche entdeckt. Der Gummistöpsel ist mir direkt ins Auge gefallen. Nur deshalb habe ich einen langen Arm gemacht und die Flasche aus dem Wasser gezogen“, erzählt der Warburger.

Die Glasflasche war aber so glitschig, dass sie Olaf Bieniosek direkt aus den Händen rutschte und zu Boden fiel. „Den Zettel konnte ich aber aus den Scherben retten“, sagt der 63-Jährige lachend. Der Inhalt des etwas nassen Schriftstückes hatte es in sich: „Der Brief war am 21. Februar 1988 geschrieben und in der damaligen DDR in die Werra geworfen worden.“

Im Internet auf Spurensuche

Zu Hause in Warburg begann die Recherche. Olaf Bieniosek suchte im Internet nach der Absenderin. Die angegebene Adresse in Thüringen führte ihn aber in eine Sackgasse. Die Suche des Namens im Umkreis brachte den Treffer. Am Telefon fragte der 63-Jährige die ihm unbekannte Juliane S., die nicht mit vollem Namen genannt werden möchte: „Sind Sie 1988 in die sechste Klasse gekommen und haben damals in Mihla gewohnt?“

Die Angerufene war überrascht: „Woher wissen Sie das?“ Als Bieniosek ihr von der Flaschenpost, die er gefunden hatte, erzählte, konnte sich die heute 43-Jährige direkt erinnern: „Mit meiner Freundin Elisabeth und meinem Freund Denny habe ich immer in den Werra-Wiesen gespielt. An einer Stelle, die wir ‚Strand‘ nannten, haben wir unsere Flaschenpost in die Werra geworfen und auf Antwort aus dem Westen gehofft.“

Flasche überwindet Sperrgatter

Eigentlich hätte die Flasche die innerdeutsche Grenze niemals überqueren können. „Bis zur Grenze waren es nur circa 15 Kilometer. In Treffurt gab es ein Sperrgatter bis zum Flussgrund, damit niemand in den Westen schwimmen konnte. Auch Flaschen und Müll wurden so aus der Werra geholt“, erzählt Juliane S., die heute nur fünf Kilometer von ihrem Heimatdorf in Creuzburg-Scherbda lebt. „Eventuell ist die Flasche durch ein Hochwasser auf die westdeutsche Seite gelangt“, vermutet die Buchhalterin.

Mit der Hoffnung auf Antwort aus dem Westen hat die damals elfjährige Juliane S. den Brief 1988 verfasst, in eine Flasche gesteckt und in die Werra geworfen.

Mit der Hoffnung auf Antwort aus dem Westen hat die damals elfjährige Juliane S. den Brief 1988 verfasst, in eine Flasche gesteckt und in die Werra geworfen. Foto: Silvia Schonheim

Der Warburger Olaf Bieniosek fotografierte den 32 Jahre alten Brief ab und mailte Juliane S. das Bild: „Ich konnte kaum glauben, dass mein Brief eine so lange Zeit überstanden hat.“ Ziemlich schnell stand für die 43-Jährige fest, dass sie den Finder ihrer Flaschenpost und den Fundort besuchen wollte.

Vier Stunden Hin- und Rückfahrt

Vier Stunden Autofahrt für die Hin- und Rückfahrt nahm Juliane S. für dieses Treffen in Beverungen gerne in Kauf. Finder und Absenderin waren sich gleich sympathisch. Eine neue Flasche mit DDR-Gummistöpsel, beschriftet mit den einzelnen Städten des Flaschenweges, gab es für Olaf Bieniosek als Gastgeschenk.

Juliane S.: „Als wir 1988 die Flaschenpost abschickten, haben wir geglaubt, dass wir unsere Verwandten und Freunde im Westen niemals besuchen werden können.“ Nach dem Mauerfall 1989 sah die Welt für das junge Mädchen komplett anders aus: „Weihnachten verbrachten wir schon bei meiner Brieffreundin in Nidda in Hessen.“ Und auch dem Besuch der vier Geschwister ihrer Oma, die allesamt in Bayern lebten, stand nichts mehr im Wege.

Veränderungen seit der Wende

Seit der Wiedervereinigung habe sich vieles geändert. So gibt es mittlerweile Fahrradtourismus entlang der Werra. Das sei früher undenkbar gewesen. „Ab Mihla war das Bootfahren flussabwärts strengstens verboten“, berichtet Juliane S. aus der DDR-Zeit.

Machmal merke man den Ost-West-Unterschied noch heute. Leider zum Beispiel beim Arbeitslohn. „Aber auch wenn man die Werra, die mal auf ost-, mal auf westdeutscher Seite fließt, entlang fährt, sieht man den Unterschied an den Vorgärten“, meint die 43-Jährige. „Im Westen sind sie weniger arbeitsintensiv. Im Osten sind die Gärten einfach bunter.“




September 10, 2020 at 10:58AM
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Flaschenpost aus der DDR - Westfalen-Blatt

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Brief

Nicht der Brief ist zu langsam, die Zeit ist zu schnell - Leserbriefe - Badische Zeitung

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Zu: "Zu langsam für diese Zeit", Beitrag von Bettina Schulte (Kultur, 1. September)
Im Umkehrschluss dürfte es heißen: "Diese Zeit, zu schnell für den Brief". Wäre für den handgeschriebenen Brief nicht eine Lanze zu brechen? Oder, wie es schon Horst Krüger in der Badischen Zeitung vom 18. Juli 1953 betonte, ihm ein ausdrückliches Lob zuzuerkennen? Ja, es scheint kaum nachvollziehbar. Schon vor knapp 70 Jahren sah sich das Feuilleton genötigt, auf den Schwund des wesentlichen Kulturgutes "Brief" hinzuweisen und dessen Bedeutung dem Menschen ins Bewusstsein zu rufen.

Nicht der Brief ist zu langsam. Die Zeit, über die der heutige Mensch befindet, ist zu schnell. Man liest es auch wieder in der BZ-Ausgabe vom 5. September 2020, wenn die 5-G-Technik, von den Zwängen eines blinden Industrieehrgeizes getrieben, selbst die Behörden Freiburgs überrollt. Seit langem wird ja der Wert der Handschrift und deren Vermittlung in Erziehungs- und Bildungsprozessen diskutiert.

Man kommt nicht um die Erkenntnis herum, dass die Feinmotorik beim Einsatz der Hände und Finger eng verknüpft ist mit der Organentwicklung des heranwachsenden Menschen. Wie uns "die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden" (Heinrich von Kleist) begleitet, so haben wir es hier mit der allmählichen Entwicklung des Denkens beim Schreiben mit der Hand zu tun

Und noch eines scheint bedenkenswert bei der gewissenhaften Betrachtung des Briefeschreibens: Die individuelle Handschrift verleiht dem Brief seine unverwechselbare und originäre Ausdruckskraft allein schon dadurch, dass das lesende Auge des Empfangenden dieselbe Verlaufsspur in der Schrift nachvollziehen darf – oder muss –, die die Hand des Schreibenden der fließenden Feder des "Werkzeugs" Füllfederhalter anvertraut hat.


Welch eine schöne Brücke der seelischen Einvernahme und der sozialen Verständigung ist das im stimmigen Vorfeld jeder weiteren Mitteilungsabsicht! Vor diesem Hintergrund breitet sich das Bedauern darüber aus, mit welch unliebsamer Beschleunigung sich physisch-psychisch-mentale Verkümmerungserscheinungen bei jungen Menschen im gesamten Bildungs- und Ausbildungssektor beobachten lassen, die aber mit digitaler Wissensanhäufung kaum auszugleichen sind.

Im Zuge der aktuellen Pandemiediskussion wurde, wie ja auch der Bericht vermerkt, der Brief als kommunikatives Besinnungsinstrumentarium empfohlen. Das ist gut so. Mehr noch, die Eltern und vor allem die Großeltern sollten sich als Schreibvorbilder den Jüngsten anbieten und diese zu handschriftlichen Zeugnissen eigenen Erlebens und Empfindens inspirieren und auch zum Adressieren und Versenden derselben anregen.




September 10, 2020 at 06:22AM
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Brief

Brief- und Paketzusteller sind sauer – ver.di ruft zum Warnstreik am 10. September auf - HASEPOST

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Keine Briefe und Pakete für viele Postkunden am Donnerstag – ver.di ruft zum Warnstreik am 10. September auf | hasepost.de
Osnabrück Keine Briefe und Pakete für viele Postkunden am Donnerstag...
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Die Beschäftigten der Post AG sind sauer. In zwei Verhandlungsrunden habe der Arbeitgeber, die Deutsche Post AG, bisher kein akzeptables Angebot vorgelegt. In Gesprächen ließen sie lediglich durchblicken, dass mit einer Erhöhung der Einkommen von maximal 1,5 Prozent auf 12 Monate zu rechnen sei.

„Wir haben hier während der Corona-Pandemie erhebliches geleistet, und die Post AG will nur die Gewinne einstreichen,“ kritisiert ein Vertrauensmann der Post AG aus Osnabrück. „Wir wollen, dass die uns zustehenden Anteile an den erwirtschafteten Gewinnen in den Tarifverhandlungen zu angemessenen Lohnerhöhungen führen“, ergänzt er. Deshalb ruft ver.di am Donnertag, den 10. September 2020, Beschäftigte der Post AG aus den Zustellbasen in Emden, Varel und der DHL Paketzustellbasis in Osnabrück, zu Warnstreikmaßnahmen auf.

Aufgrund der Warnstreikmaßnahmen wird es zu Verzögerungen in der Brief- und Paketzustellung kommen. Die Gewerkschaft ver.di fordert eine Erhöhung der Einkommen um 5,5 Prozent bei einer Laufzeit von 12 Monaten. Zudem verlangt ver.di für Auszubildende eine Erhöhung um 90 Euro und eine Fortschreibung der Postzulage für die verbeamteten Postbeschäftigten.

Symbolfoto: Paketdienst. / Technology photo created by freepik – www.freepik.com

PM

Täglich erreichen uns dutzende Pressemitteilungen, von denen wir die auswählen, die wir für unsere Leser für relevant und interessant halten. Sofern möglich ergänzen wir die uns übermittelten Texte. Sofern nötig kürzen wir allzu werberische Aussagen, um unsere Neutralität zu wahren. Für Pressemitteilungen der Polizei gilt: diese werden bei Fahndungsaufrufen oder Täterbeschreibungen grundsätzlich nicht gekürzt.

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September 10, 2020 at 12:00PM
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Tuesday, September 8, 2020

Bad Salzelmen Unternehmer schreiben Brief zum Gerätehaus - Volksstimme

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Schönebeck, 2. September 2020

LESERBRIEF ZUM VOLKSSTIMME-ARTIKEL "MUSS DAS SALZER GERÄTEHAUS UMZIEHEN?" VOM 29.08.2020

Sehr geehrte Damen und Herren,

wir, die fünf unterzeichnenden Geschäftsführer unterschiedlicher Schönebecker Unternehmen, haben unseren privaten Wohnsitz in Schönebeck Ortsteil Bad Salzelmen. Als Bürger dieses Ortsteils haben wir natürlich ein vitales Interesse an der Einsatzfähigkeit der Feuerwehr vor Ort. Wir verfolgen die jahrelange Problematik regelmäßig und mit größter Sorge.

Mittlerweile haben wir uns am 1. September 2020 bei der Feuerwehr vor Ort ein Bild gemacht. Vorab müssen wir feststellen, dass die dort freiwillig tätigen Kameradinnen und Kameraden – und das möchten wir hier betonen – einen großen Dank verdienen für Ihre Arbeit unter den vorhandenen Arbeitsbedingungen. Nach der Besichtigung der Feuerwache muss man feststellen, dass sie kein Aushängeschild für die Stadt Schönebeck ist.

"Katastrophale Arbeitsbedingungen"

Der Schlauchturm, der eigentlich zu jeder Feuerwehr gehört, ist nicht mehr verwendbar. Putz rieselt von den Wänden und die Arbeitsbedingungen zum Umziehen sind, gelinde gesagt, katastrophal. Ein Gebäude, welches im Jahre 1925 errichtet wurde, ist nicht nur 95 Jahre alt, sondern im heutigen Zeitalter bestenfalls noch ein Denkmal aus einer anderen Zeit. Umso unverständlicher ist, dass die Stadt und der Landkreis sich von einer einzelnen Person, die eine sogenannte Bürgerinitiative gebildet hat, beim Neubau einer Fahrzeughalle behindern lassen.

Hierzu möchten wir fragen: Wie wichtig ist das Gemeinwohl der Bürger und wie hoch ist das Wohl desjenigen zu betrachten, dem es eigentlich nur um einen Parkplatz vor seinem Haus geht? Auch muss die Frage gestellt werden: Ist die Feuerwehr überhaupt noch im Ortsteil gewollt? Man muss sich einmal vor Augen führen, über welche Dinge hier gestritten wird. Die Bürgerinitiative unter Führung von Herrn Jens-Karsten Paschke beziffert ihre Unterstützer auf mehr als 360. Interessant wäre, wer diese Unterstützer letztendlich sind. Möglicherweise sind das Menschen, die nicht einmal in Bad Salzelmen wohnen. Nach unseren Recherchen leben in Bad Salzelmen mehr als 6100 Bürgerinnen und Bürger. Rein rechnerisch reden wir also über 5 Prozent der Einwohner, die angeblich zu den Unterstützern von Herrn Paschke zählen.

Mehr Lärm und Straßenverkehr?

Laut Zeitungsartikel vom 29. August 2020 befürchten die Anwohner, dass die Erweiterung um eine neue Fahrzeughalle zu mehr Verkehr und Lärm in Bad Salzelmen führen könnte. Ein logischer Zusammenhang ist hier für uns nicht erkennbar, da eine neue Fahrzeughalle nicht zu mehr Bränden führt. Nach Aussage der Feuerwehr Salzelmen liegen die monatlichen Einsätze zwischen 8 und 10, d. h. wir reden hier überhaupt nicht über täglich mehrere Einsätze, wie es zum Beispiele bei den großen deutschen Berufsfeuerwehren der Fall ist.

Noch ein Wort zu den Standorten der Berufsfeuerwehren: In den großen deutschen Städten wie Hamburg, Frankfurt/Main, Berlin oder Leipzig ist der Sitz der Haupt-Feuerwehren im Ort, und zwar in der Mitte. Die Entscheidungen, die zu diesem Standort geführt haben, haben in erster Linie mit der zentralen Erreichbarkeit im Falle eines Notfalls zu tun. Sollte ein neuer Standort in einem Gebiet außerhalb Salzelmens diskutiert werden, dann stellt sich die Frage: Wie kommen die freiwilligen Kameradinnen und Kameraden dorthin? Es gilt für den Rettungsdienst und die Feuerwehr eine sogenannte Hilfsfrist von 12 Minuten. Das ist gesetzlich in Sachsen-Anhalt vorgegeben. Kann diese Hilfsfrist dann überhaupt noch eingehalten werden?

Wir als Bürger des Ortsteils verstehen uns ab sofort als Interessenvertreter des kommunalen Gemeinwohls. Wir werden weitere Bürgerinnen und Bürger dazu aufrufen, uns zu unterstützen. Es kann doch nicht sein, dass in einer Stadt wie Schönebeck/Elbe nun fast gar nichts mehr geht. Freibad ade, Schwimmhalle möglicherweise ade, ein Kino gibt es nicht, und jetzt soll auch noch die Feuerwehr irgendwann zusammenfallen. Wir werden das nicht mitmachen.

Wir fordern Herrn Paschke und seine Unterstützer auf, in einen Dialog einzutreten, damit die Arbeits- und Einsatzbedingungen für die Menschen verbessert werden, die ihre Freizeit und Gesundheit kompromisslos zur Rettung von Hab und Gut und Menschenleben einsetzen.Wir erwarten auch von der Kommunalpolitik eine klare und eindeutige Position. Auch Landespolitiker, die in der Regierungsverantwortung stehen, sollten sich dazu einmal äußern.

Mit freundlichen Grüßen

Guido Geister

Lars Göhlich

Michael Plake

Steffen Schultze

Hans-Jürgen Schwarz




September 09, 2020 at 05:01AM
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Brief

Krefeld: Schülerinnen sorgen für schnelles Internet im Berufskolleg - Westdeutsche Zeitung

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Kostenpflichtiger Inhalt: Überraschende Lösung : Berufskolleg: Schülerinnen-Brief sorgt für schnelles Internet

Zwei Schülerinnen des Berufskollegs in Uerdingen ärgerten sich über fehlendes Internet an ihrer Schule und schrieben die Spitzenleute der Parteien zur OB-Wahl an. Mit überraschendem Ergebnis.

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September 09, 2020 at 01:18AM
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Monday, September 7, 2020

Was kostet ein Brief? Alle Portokosten der Deutschen Post im Überblick - RND

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Brief, Postkarte, Paket oder Päckchen? Wenn es um das Versenden der Post geht, kann es mitunter schon einmal verwirrend werden. Wann Sie wie viel Porto auf Ihrer Sendung hinterlegen müssen, wie die aktuellen Preise 2020 aussehen und worin sich die verschiedenen Sendungen eigentlich unterscheiden, verraten wir Ihnen hier.

Für 2020 gilt: Das Briefporto ändert sich in diesem Jahr nicht, denn hier sind die Portopreise bis 31.12.2021 festgeschrieben. Anders sieht es allerdings bei Preisen für Paketprodukte und Services aus, die über DHL abgewickelt werden. Hier gibt es ab 01.01.2020 eine Preiserhöhung für Privatkunden.

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Kurz erklärt: Die neuen Verkehrsregeln und Bußgelder

Für Autofahrer gelten ab Dienstag (28.4.) strengere Regeln vor allem zum Schutz von Fahrradfahrern - und es drohen höhere Strafen für viele Verkehrsvergehen.  © RND

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Briefporto 2020: Alle aktuellen Preise für Briefe in Deutschland

In Zeiten von E-Mail, Messenger und Co. fast schon überraschend: Noch immer werden in Deutschland pro Tag unzählige Sendungen verschickt – vor allem an den Feiertagen ist die klassische Postsendung gefragt wie nie.

Was kostet ein Brief?

Die Briefe der Deutschen Post unterscheiden sich zunächst in vier verschiedene Varianten: der Standardbrief, der Kompaktbrief, der Großbrief und der Maxibrief.

Am häufigsten kommt dabei der Standardbrief zum Einsatz, der nach der letzten Preiserhöhung im Juni 2019 80 Cent kostet. Ganz klassisch enthält ein solcher Brief nur wenige DIN-A4-Seiten oder Fotos – maximal ist er für ein Gewicht bis 20 Gramm zugelassen. Das sind alle Briefe im Überblick:

  • Standardbrief: 80 Cent; bis 20 Gramm, nur Rechteckform
  • Kompaktbrief: 95 Cent; bis 50 Gramm, nur Rechteckform
  • Großbrief: 1,55 Euro; bis 500 Gramm, Rechteck- und Quadratform möglich
  • Maxibrief: 2,70 Euro; bis 1000 Gramm, Rechteck- und Quadratform möglich

Was kostet ein E-Postbrief?

Über die Deutsche Post können mittlerweile auch sogenannte E-Postbriefe verschickt werden. Dabei handelt es sich um elektronisch zugestellte Post, die Anhänge von bis zu 20 MB ermöglicht. Im Normalfall erfolgt die Zustellung eines solchen Briefes rein digital – hat der Empfänger allerdings keine E-Post-Adresse, so kümmert sich die Deutsche Post um das Ausdrucken, Frankieren, Versenden und die Zustellung per Postbote.

  • Derzeit kostet ein E-Postbrief mit einer Größe von bis zu 20 MB 80 Cent.

Was kostet eine Postkarte?

Neben Briefen gibt es des Weiteren eigene Preise für Postkarten. Wichtig beim Postkartenversand sind die Maße. Länge: 14 bis 23,5 Zentimeter. Breite: neun bis 12,5 Zentimeter.

  • Eine normale Postkarte kostet 60 Cent ins Inland und 95 Cent ins Ausland.

Postgebühren: Was kostet ein Paket oder Päckchen?

Neben klassischen Briefen werden größere Sendungen in Paketen und Päckchen verschickt. Die beiden Varianten unterscheiden sich insbesondere hinsichtlich ihrer Größe, wobei Päckchen für kleinere, leichtere Sendungen und Pakete für größere Sendungen genutzt werden. Zum Jahresbeginn 2020 galten neue, höhere Preise, die inzwischen jedoch schon wieder gesenkt wurden. Nach einem Rechtsstreit mit der Bundesnetzagentur nimmt die Deutsche Post die Erhöhung der Portogebühren für Päckchen und Pakete zum 1. Mai 2020 zurück. Derzeit kosten Pakete und Päckchen über DHL demnach:

Porto-Gebühren für Päckchen und Pakete aktuell:

  • Päckchen: Der maximale Preis für ein Päckchen (bis zu 2 Kilogramm) sinkt wieder auf 4,50 Euro.
  • Paket: Ein Paket bis fünf Kilogramm kostet in der Filiale 7,49 Euro, 10-Kilogramm-Pakete sinken auf 9,49 Euro, das 31,5-Kilogramm-Paket auf 16,08 Euro.

Was kostet ein Einschreiben?

Das Einschreiben gilt als der Brief für die besonders wichtigen Angelegenheiten. Anders als bei einem normalen Brief findet ein sogenannter Zugangsnachweis statt – je nach Art des Einschreibens bedeutet das, dass der Briefdienstleister entweder den Briefeinwurf dokumentiert oder der Empfänger die Briefzustellung persönlich quittieren muss. Nützlich ist ein Einschreiben vor allem dann, wenn Sie sich rechtlich absichern wollen, etwa bei einer Kündigung oder anderen fristgebundenen Erklärungen. Im Streitfall kann ein Einschreiben dann im Gegensatz zu einem Standardbrief als Beweismöglichkeit vor Gericht dienen.

  • Nach der letzten Preiserhöhung im Juni 2019 kostet ein klassisches rechtsverbindliches Einschreiben mit Einwurf 2,20 Euro zusätzlich zum regulären Porto.
  • Ein Einschreiben mit persönlicher Übergabe gegen Unterschrift kostet 2,50 Euro zusätzlich zum regulären Porto.

Was kostet eine Warensendung oder Büchersendung?

Eine Warensendung wird nicht für Briefe und Mitteilungen, sondern ausschließlich für den Versand von Waren genutzt. Sie bietet sich an, um kleine Gegenstände günstiger zu verschicken. Auch Bücher, Landkarten und Broschüren fallen darunter.

Seit 1. Juli 2019 gibt es nur noch zwei Büchersendungs- und Warensendungsprodukte:

  • Bücher- und Warensendung bis 500 Gramm für 1,90 Euro
  • Bücher- und Warensendung bis 1000 Gramm für 2,20 Euro

Was kostet ein Wertbrief?

Ein sogenannter Wertbrief oder auch Wert National der Deutschen Post wird verwendet, um risikolos Geld oder Wertvolles zu verschicken. Es besteht eine Haftung von bis zu 500 Euro bei Sach- und Warenwerten sowie von bis zu 100 Euro bei Bargeld. Verschickt werden können etwa digitale Geräte wie Smartphones, Schmuckstücke, wichtige Dokumente oder Geldbeträge.

  • Wert National mit Haftung bis 100 Euro Bargeld kostet einen Aufpreis von 4,30 Euro zusätzlich zum Basisporto.
  • Wert National mit Haftung bis 500 Euro Sachwert kostet einen Aufpreis von 4,30 Euro zusätzlich zum Basisporto.

Briefporto-Preiserhöhungen 2020: So haben sich die Postgebühren zuletzt geändert

In den letzten Jahren hat sich das Briefporto des Standardbriefes regelmäßig erhöht, zuletzt fand eine Anpassung der Postgebühren im Juni 2019 statt. Während der klassische Brief in D-Mark-Zeiten noch genau eine D-Mark kostete, so hat die Deutsche Post seit Anfang 2012 gleich mehrfache Erhöhungen durchgeführt. So haben sich die Portowerte jüngst entwickelt:

BRIEF NATIONAL bis 30.06.2019 ab 01.07.2019
Postkarte 0,45 € 0,60 €
Standardbrief 0,70 € 0,80 €
Kompaktbrief 0,85 € 0,95 €
Großbrief 1,45 € 1,55 €
Maxibrief 2,60 € 2,70 €
Prio 0,90 € 1,00 €
Einschreiben Einwurf 2,15 € 2,20 €
Eigenhändig 2,15 € 2,20 €
Rückschein 2,15 € 2,20 €
BRIEF INTERNATIONAL bis 30.06.2019 ab 01.07.2019
Postkarte 0,90 € 0,95 €
Standardbrief 0,90 € 1,10 €
Kompaktbrief 1,50 € 1,70 €
Einschreiben 2,50 € 3,50 €
Wert 2,50 € 3,50 €
Eigenhändig 2,15 € 2,20 €
Rückschein 2,15 € 2,20 €



September 08, 2020 at 01:44AM
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Saturday, September 5, 2020

Brief aus Hongkong: Deutschland darf nicht zur Verletzung von Menschenrechten beitragen - WELT

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In der vergangenen Woche besuchte Chinas Außenminister Wang Yi einige europäische Staaten in der Hoffnung, etwas für Chinas Image tun zu können, das durch Covid-19 gelitten hat. Aber anstatt das Ansehen seines Landes aufzupolieren, scheint Wang alles nur noch schlimmer zu machen.

Er drohte Tschechien in aller Öffentlichkeit, man werde das Land wegen eines Besuchs tschechischer Politiker in Taiwan „einen hohen Preis für kurzsichtiges Verhalten und politischen Opportunismus“ zahlen lassen. So hat Wang erneut Pekings wahres Gesicht enthüllt.

In Wangs Pressekonferenz mit dem deutschen Außenminister Heiko Maas wurde Peking wegen des Hongkong aufgezwungenen Sicherheitsgesetzes und dem Umgang mit der uigurischen Minderheit angeprangert. Viele Hongkonger waren überrascht, dass Maas statt des üblichen Dialogs China aufrief, das Sicherheitsgesetz zurückzuziehen und die Wahlen zum Legislativrat schnellstmöglich zuzulassen.

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Außerdem sprach Maas offen über die Menschenrechte in Xinjiang und seine Hoffnung, dass China UN-Beobachter UN in die Region lassen werde. Es macht Mut zu sehen, wie Deutschland die Werte von Demokratie und Freiheit hochhält und sich klar gegen Pekings Menschenrechtsverletzungen positioniert.

Bei gleicher Gelegenheit kündigte Maas außerdem an, dass Deutschland beim deutsch-chinesischen Menschenrechtsdialog nächste Woche die Unterdrückung ethnischer Minderheiten in Xinjiang ansprechen werde. Die freie Welt und alle unterdrückten Völker würden es großartig finden, wenn dieser Dialog zu echten Veränderungen führt, damit das Leben für die Menschen in Ostturkestan, oder Xinjiang auf Chinesisch, Tibet und der Mongolei lebenswerter wird, und sich die Lage in Taiwan und Hongkong nicht weiter verschlechtert.

Auch wenn dieser Dialog ein Zeichen des guten Willens seitens Deutschlands ist, wird Peking wahrscheinlich nicht allzu glücklich mit der Richtung sein, die die Gespräche nehmen sollen. Alle Versuche, China auch nur sanft zu kritisieren oder Veränderungen anzuregen, werden derzeit mit verbalen Angriffen beantwortet; Zweifel an Chinas Ansprüchen werden mit Diffamierung gekontert; das gastgebende Land wird entweder für seinen mangelhaften Umgang mit der Epidemie kritisiert und dafür, dass es China die Schuld zuschiebt, oder es wird mit Sanktionen bedroht.

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Diese Veränderung der diplomatischen Rhetorik deutet auf Pekings Strategie hin, mit nationalistischen Parolen seinen Anspruch auf Dominanz zu bekräftigen und von den drakonischen und ineffizienten Maßnahmen gegen die Pandemie abzulenken. Zugleich wird deutlich, dass Peking der Illusion anhängt, die Welt werde Verletzungen der Menschenrechte und der Grundregeln internationaler Beziehungen tolerieren, weil China ökonomische Vorteile zu bieten hat.

Allerdings beruht die immer wiederholte Behauptung, Deutschland sei „vom chinesischen Markt abhängig“, mehr auf Propaganda als auf der Realität. Chinas Abhängigkeit von Deutschland wird dabei ignoriert. Die nachsichtige Haltung China gegenüber hat nur zu weiteren Drohungen an die Europäer geführt.

Ich hoffe, dass Deutschland weiterhin darauf besteht, dass Peking das Sicherheitsgesetz zurückzieht, Wahlen möglich macht und UN-Beobachter zulässt. Deutschland muss alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, auch jenseits von diplomatischen Gesprächen, um seine Werte zu schützen und nicht indirekt zur Verletzung von Menschenrechten beizutragen.

Dieser Text ist aus der WELT AM SONNTAG. Wir liefern sie Ihnen gerne regelmäßig nach Hause.

Quelle: Welt am Sonntag



September 06, 2020 at 10:47AM
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